Seit August 1995 zeigt "Irish Berlin" in seinem Ladengeschäft Ausstellungen, die um das Thema Irland und die in Deutschland wenig bekannte zeitgenössische irische Kunst kreisen.
Vorgestellt wurden Maler aus Belfast, Dublin und Cork, aber auch
deutsche Künstler, die sich beispielsweise bildnerisch mit irischer Literatur beschäftigten.
Zum vergrößern der Bilder bitte draufklicken. Kann bei manchen Bildern eine Weile laden, weil eine sehr gute Auflösung hinterlegt ist.
Anam Cara – Seelenfreund
Unter dem poetisch anmutenden Titel “Anam Cara – Seelenfreund”
zeigt Irish Berlin ab 10. Juli 2009 Fotografie, Grafik und Zeichnung von Kristina Ciaglia und Sabine Wilke.
Ausstellungseröffnung am 9. Juli um 19.30 Uhr
bei Irish Berlin, Große Hamburger Str.36A.
Eröffnung der kleinen Schau u.a. mit mystischen, geheimnisvollen Landschaften, in denen man hinter jedem Blatt und Baum Feen und Kobolde vermuten kann.
Die Ausstellung wird bis voraussichtlich 31. August 2009 zu sehen sein.
Zur Ausstellungseröffnung erklingen irische Weisen gesungen von Miriam Carl von der Gruppe Eilean.
Alle sind herzlich eingeladen.


Vor dem Aufschwung. Vor dem Abschwung. Irland in den Neunzigern. Fotografie von Gerd Adloff.
Gezeigt werden Fotografien von Gerd Adloff aus dem Irland der 90er Jahre.
Zur Eröffnung der Schau am 3. September um 19.30 Uhr lädt "Irish Berlin" herzlich ein.

Eröfnung am 3.09., 19.30 Uhr
Ausstellung bis 31.10.2009

Ausstellung mit Holzschnitten/Goauchen auf Leinwand
14.10. bis 31.12.2006
Schön, harmonisch und bar jeglicher Blessuren sind sie in der Kunstgeschichte anzusehen: die Engel. Laute spielend bei Bellini, unschuldig bei Tizian, Raffael oder Rubens.
Wie anders dagegen bei Volker Mehner. Da haben sie mächtig Federn gelassen und scheinen eigener Schutzengel bedürftig, wie sie da als bloßer Flügel, abgetrennt vom Leib und obendrein versehrt, in allerlei mißlichen Situationen anzutreffen sind. - Hinüber die holde Erwartung himmlischer Wesen. Es scheint paradox.
Was hat es nun mit dieser Engelswelt auf sich, die zu demontieren die lutherische Zeit begann, der Galilei die Naturwissenschaft entgegensetzte oder die Philosophen den Empirismus, Idealismus, Rationalismus. Sind die Engel nurmehr eine poetische Zutat zum Glauben, oder - folgte man der protestantischen Aufklärung - noch radikaler: nichts weiter als „metaphysische Fledermäuse"?
Den Künstler Volker Mehner reizte der Stoff schon deshalb, weil er Engel in der Kunstgeschichte über Jahrhunderte als eine Konstante vorfand. Immer in tradierter Darstellung: musizierend, als Kinder und/oder mit Flügeln. Dabei sind sie rein geistige Wesen, besitzen Erkenntnis und Wollen, beschützen, verkünden, retten. Aber sie haben keine Stofflichkeit , und mithin ist ihr Aussehen gar nicht eindeutig.
Engel sind für Mehner nichts bestimmtes, viele Deutungen der Jetztzeit dünken ihn zu sehr vom Pelz esoterischer Verklärung überzogen. "Ein Engel könnte doch auch Teufel sein oder Huhn", lästert er. In seiner Auseinandersetzung damit stieß Volker Mehner vor Jahren auf einen Text von Heiner Müller, in dem poetisch die Gestalt des Himmelsboten nurmehr hörbar ist als Flügelschlag, ein Rauschen. Zu selber Zeit schwamm auf der Berliner Spree, in deren Nähe er wohnte, ein kompletter abgetrennter Schwanenfittich, und auf Mehners Kneipen-Teller glänzte ganz prosaisch ein Goldbroiler im Fett. Da wußte der Künstler, daß er den Engel reduzieren kann auf einen Flügel..
Ironisierend versetzt Volker Mehner seine Engel in mehrerlei Konstellationen. Da wäre der Engel im Bergwerk, wo er vom Geröll zerquetscht zu werden droht. Der Selbstmordengel, der am Galgenbaume leise weht im Wind, derweil die offene Kiste ungeduldig ihrer Bestimmung harrt. Weiter sind zu entdecken der Schutzengel, der Kannibale, der surrealistische Engel. Der in kränkelnden Hitzewallungen erschaudernde Fieberengel, ein begrabener Engel und ein gänzlich abwesender.
Mit dem Tam Tam kräftiger Farbtöne treten die Engel auf den Gouachen auf: Leucht-Orange, Rot, Rosa gegen erdig-irdenes Grau, Olive und Braun. Comic und Malerei scheinen dabei zu einer homogenen, einer eigenen Bildsprache zusammengeführt.
Mehner folgt Traditionslinien und geht doch einen ganz eigenen Weg.
Seine Bilder sind intuitiv erfaßbar und gleichwohl intellektuell, sprechen Sinne und Geist an. Und wenn Engel denn reich mit der Gabe der Selbsterkenntnis beschenkt sind - was ihnen den Analytiker spart - so kann sich der Betrachter Mehners Bilder selbst beschenken - je nach dem, wie weit er sie sich zu erschließen geneigt ist.
Beate Lemcke
Gerd Adloff
"Irish Red"
Fotografien
(17. März bis 7. Mai 2006)
Zur Eröffnung der Ausstellung am Vorabend des St. Patrick's Day
16. März um 19.00 Uhr laden wir Sie herzlich ein.


"Irish Berlin revisited"
Sean Hannon, Fotografien (13.8. bis 30.9.2005)
Eröffnung der Ausstellung am Sonnabend, den 13. August ab 16.00 Uhr mit Live-Musik
Das zehnjährige Jubiläum von "Irish Berlin" ist uns Anlass, irisches Leben in der Hauptstadt mit einer kleinen Fotoausstellung zu würdigen.
So viele Iren wie zu Zeiten des Baubooms Mitte der 90er Jahre leben zwar nicht mehr in Berlin, aber auch die nun etwas kleinere Gemeinde bereichert das Leben der Stadt mit ihren Einflüssen. Womit bei weitem nicht nur die Pubszene gemeint ist. Eher schon die Musik-, Theater- und Literaturszene, Design oder auch der Pferderennbetrieb mit irischen Jockeys und Trainern.
Mit seiner ganz persönlichen Sicht zeigt Sean Hannon einen lebendigen Ausschnitt aus dem irischen Leben in Berlin.

Von Galway nach Cork
Fotografien von Heidemarie Kunert, Berlin (13.7. bis 12.8.05)
Eröffnung der Ausstellung am Mittwoch, den 13. Juli um 19.30 Uhr
Die Ausstellung "Von Galway nach Cork" zeigt Fotografien von Heidemarie
Kunert, die im Sommer 2002 während eines zweiwöchigen Segeltörns auf
dem Segelschiff ROLLO von Galway nach Cork entstanden sind.
Fast täglich wurde ein Stück entlang der irischen Küste nach Süden
gesegelt und ein neuer Hafen angelaufen, den und seine Umgebung es zu entdecken galt.
Die ausgestellten Bilder sind entstanden vor, in und auf: Galway, Aran Islands, Kilrush, Blasket Island, Fastnet Rock und Kinsale. Sie zeigen statische und bewegte Ausschnitte aus Landschaften und Ereignissen in stimmungsvollen Farben.
Heidemarie Kunert ist diplomierte Industrie-Designerin und hat ein eigenes
Büro in Berlin-Wedding. Des weiteren arbeitet Heidemarie Kunert bildhauerisch in Holz und Stein.

Gerd Adloff, Achill Island
Eröffnung am 11. Mai 2005
Achill Island, vor der irischen Westküste gelegen, ist die größte Insel
Irlands.
Das 24 Kilometer lange und 19 Kilometer breite Eiland ist über
eine Brücke zu erreichen. Es erwarten einen bei klarem Wetter
atemberaubende Panoramablicke, Strand und 250 Meter hohe Klippen.
Der in Berlin lebende Fotograf Gerd Adloff zeigte bei "Irish Berlin"
bereits seine Fotoserie "Limerick - auf den Spuren von Frank McCourt"
und Porträtfotografie "Iren". Mit "Achill Island" widmet er sich nun der
rauhen Schönheit im Atlantik.
Bekannt ist Achill Island Freunden des Schriftstellers Heinrich Böll
auch wegen des Cottages, in dem der Autor des "Irischen Tagebuchs" viele
Sommer verbrachte.
Heute wird das Böll-Haus von Stipendiaten genutzt.
In einem Artikel der "Irish Times" (21.02.2005) schreibt Schriftsteller
John F. Deane, dieses Cottage sei für viele Deutsche das, was der Joyce
Tower (südlich von Dublin an der Irischen See gelegen) für Joyceaner
ist. Er selbst habe einen Tag im Juli dort verbracht und sei Zeuge der
Pilgerschaft geworden, alle zwanzig Minuten eine Autoladung... Das
Irische Tagebuch, in unzähligen Auflagen erschienen, sei so etwas wie
eine Bibel für Irlandinteressierte.
"Der Regen ist hier absolut, großartig und erschreckend.
Diesen Regen schlechtes Wetter zu nennen, ist so unangemessen,
wie es unangemessen ist, den brennenden Sonnenschein schönes Wetter zu nennen.
Man kann diesen Regen schlechtes Wetter nennen, aber er ist es nicht.
Er ist einfach Wetter, und Wetter ist Unwetter... "
(Aus: Heinrich Böll: Irisches Tagebuch)

Volker Mehner: Gold- Bilder
(Eröffnung im Oktober 2004)
Mehners Bilder werfen uns um Jahrhunderte zurück.
Haben wir uns doch an das moderne Tafelbild gewöhnt, welches stets vier Ecken hat, dabei möglichst rekordverdächtig viele Quadratmeter zählt und an Farben, Stilrichtungen sowie Sujets kaum Wünsche offen lässt.
Die kleinen Goldenen entführen ästhetisch in vormalige Zeiten: prägnant in der Form, farblich reduziert, geheimnisvoll leuchtend und wert. Besetzt sind sie mit Animalischem und Flora, menschlichen Figuren, Fabelwesen. Mit Sphinx und Schlange zum Beispiel, die klar den Mythosbezug offen legen.
Eine Reise in die Vergangenheit also? In die Kunsthistorie und Menschheitsgeschichte?
Könnte man denken, wären sie nicht gleichzeitig so verstörend eigen, derb und ungeschlacht. So packend in der Form, satt in der Farbe, so ungestüm und lebendig nach Comic-Art. Zweifelsohne: modern!
Die Ratio, das intellektuelle Moment einer mythosbezogenen Kunst geht bei Volker Mehner immer Hand in Hand mit einer kraftvollen Sinnlichkeit und überbordenden Emotionalität. Um Stimmung und Ausdruck geht es da, wie bei den Romantikern, denen der Maler sich seit seinen künstlerischen Anfängen verbunden fühlt.
Volker Mehners Wiege stand im Erzgebirge, wo schon dem Kleinkind Schnitzspäne um die Ohren flogen, und sobald der Heranwachsende selbst ein Werkzeug halten konnte, schnitzte er am Weihnachtswunderland mit - so war es Tradition in dem Landstrich. Er sieht diese Schule als durchaus sinnbringende Wegmarke in seinem Werdegang, mitgeprägt habe dies beispielsweise seine Hinwendung zur Kunst des Holzschnitts.
Wiewohl individualisiert in der Physiognomie, sind die Akte, Frauen und Männer, nicht porträthaft wiedergegeben. Sie wirken abwesend, nicht von dieser Welt, wie sie da stehen, nackt, entblößt, angreifbar und doch unnahbar, in sich gekehrt, sich bedeckt haltend. Freche, zügellos-zündelnde Teufelchen treiben ihr provozierendes Unwesen. - Zwar arbeitet Mehner gegenständlich, aber nicht im Sinne einer Wiedergabe der Wirklichkeit.
Formal wirken Mehners kleine Bildtafeln zunächst streng, durch die Beschränkung auf wenige Farben und den schwarzen Bildrand. Aber eine gewisse Nachlässigkeit und Unordnung bricht dies, häufig verlaufen die Bildränder unregelmäßig, Ausläufer des Goldgrundes lappen ins Schwarz oder eine verspielte Farbtüpfelei nimmt der homogenen Fläche die Unschuld.
Eignet dem Goldgrund auch etwas Feierliches, widersetzen sich die Bilder doch allem Innigen und Feinen, sondern wirken eher sperrig. Manche Details stehen wie Versatzstücke im Bild, trotz körperlicher Modellierung der Gestalten kann kaum die Rede sein von klar beschriebenen Räumen. Der Goldgrund tut sich zuweilen als endlos weiter, alles verschlingender diffuser Raum auf.
Mehner gelingt der Brückenschlag von der Ästhetik des Mittelalters zur Moderne. Zeitloses und Gegenwärtiges sind miteinander verwoben. Selbstbewusst und unorthodox hantiert er mit dem gegebenen Material. Diese Bilder sind von vorwärtsweisender Modernität, oder - wollte man ein noch größeres Wort bemühen - visionär.
Beate Lemcke

Volker Mehner: Puck Fair
(Eröffnung im August 2003)
Das neuzeitliche, gepriesene Recherche-Instrument Internet bietet als
vollautomatische Übersetzung für Puck Fair ein lustiges: "Der angemessene
Kobold" an. Dieser werde gefeiert mit Konkurrenzen der Kinder und tanzenden
Anzeigen, wobei die lokale Leutemischung mit Europäern und Amerikanern zum
Verursachen einer wirklich internationalen Atmosphäre beitrage.
Schon gut. - Lassen wir's lieber beim selbst Gesehenen und von Augenzeugen
Übermittelten; die Angelegenheit wirft bereits genug Fragen auf mit den
Ungereimtheiten ihres Ursprungs, und vom Tierschutz fangen wir gar nicht erst
an! Da gibt es also diesen kleinen Marktflecken, das Örtchen Killorglin im Herzen
des irischen Countys Kerry. Jedes Jahr an drei Tagen im August wird daselbst ein
wilder Ziegenbock - man kann sagen - gehisst. Wird auf ein turmhohes Gerüst
gehievt, wo er verbleibt für die Dauer des Festes "Puck Fair", bei dem auf
irische Art gefeiert, getanzt, getrunken und musiziert wird. Begleitet von einem
traditionellen Pferdemarkt und einer Parade. Zweifelsfreier Höhepunkt ist die
Krönungszeremonie für den "Puck King", jenen stattlichen Bock, der in der
Wildnis Kerrys gefangen wurde und nun zum "einzigen König von Irland" erhoben
ist.
Wiewohl so inbrünstig zelebriert, ist nicht genau überliefert, wann dieses
seltsame Treiben begann. Den ersten schriftlichen Beleg gibt eine 1603 von King
James I. erlassene Charta, die der Fair offiziellen Status verlieh. Vermutet
werden für den Ursprung weiterhin frühchristliche Fruchtbarkeitsrituale, zumal
jener feierliche Krönungsakt vor der Kalenderumstellung im 18. Jahrhundert auf
den 1. August fiel, auf welchen auch das frühere Fruchtbarkeitsfest der Kelten
datierte.
Vor einem Jahr stand Mehner auf dem Marktplatz von Killorglin und schaute in
die Höhe, den wilden Bock imaginär im Blick. Seit jenem erhaben-schrulligen
Moment fügte der Künstler seinem Oeuvre erstaunlich viele Ziegen/Böcke hinzu.
Zum 50sten des Künstlers, hier in Berlin, nahezu zeitgleich mit dem festlichen
Ritual der Puck Fair in Killorglin, sind diese ans Licht geholt und finden sich
in würdiger Gesellschaft vieler Neuschöpfungen, erstmals auch skulpturaler Art.
Die erste Zeichnung eines Ziegenbocks von des Künstlers Hand weist laut
Signatur drei Jahrzehnte zurück. Und hat, wie der Meister beteuert, "keinen
komplizierten Hintergrund". Freilich ist zwingend eine Stoffpuppe aus
Urgroßmutters Nähstube zu erwähnen, die von Generation zu Generation
weitergereicht - quasi als Mehnersche Ausübung von Jugendweihe - in den Besitz
des Halbstarken Volker geriet. Das Vieh gefiel ihm einfach, als Typ, als
Charakter. Mit dem Wissen um die Puck Fair bekam der Ziegenbock dann
gewissermaßen neuen Aufwind.
Kommt dieses Tier hier augenscheinlich unschuldig daher, gilt es doch zu
bedenken, dass der Teufel bevorzugt die Gestalt des Ziegenbocks annimmt. Wie
überhaupt in Geschichte und Sagenwelt der Ziegenbock kein unbeschriebnes Blatt
ist. Pan, der altgriechische Hirtengott, ist durch seine bocksbeinige Art, seine
Mischgestalt aus Mensch und Ziegenbock gezeichnet. Im Mittelalter findet diese
Charakterisierung im Bild vom gehörnten Teufel Ausdruck. Die Chimäre besteht aus
Teilen von Löwe, Schlange und Ziege, die Satyrn sind ebenfalls Mischwesen,
nämlich aus Mensch und Ziege. Das Brustschild der Göttin Athene besteht aus
Ziegenfell; zum Schutze vor seiner eifersüchtigen Gattin Hera verwandelte Zeus
den jungen Dionysos in eine Ziege... Es meckert mithin aus allen Ecken und
Epochen.
Nach einem Volks-Aberglauben kann ein schwarzer Ziegenbock böse Geister
jedweder Art von Heim und Grund vertreiben. - Hier muss sich also derzeit
niemand sorgen...
Beate Lemcke

Brian Mullan: Spirit Trail
(Eröffnung im April 2003)
Wohl an die 30 Millionen Besucher aus der ganzen Welt strömen jedes Jahr ins
Dubliner Trinity College, um das Book of Kells im gläsernen Sarkophag zu
bewundern. Bis heute birgt es - seine Schöpfer, die Entstehungszeit und viele
Motive betreffend - unentschlüsselte Geheimnisse.
Wahrscheinlich um 800 arbeiteten die besten Künstler und Kalligraphen Europas,
die der irische Mönch Connachtach zusammengeführt hatte, an diesem Meisterwerk
von unschätzbarem Wert. Typisch die keltischen Knoten, die unendlich
verschlungenen Linien und Bänder, die bis heute Künstler wie Handwerker
inspirieren. In weiter Vielfalt auf Schmuck, auf Broschen und Anhängern, oder
wie bald wieder zu sehen, auf entblößter Haut als schmückendes Tatoo.
Dieses Buch markiert den Höhepunkt der keltischen Kultur.
Und als Ire ist man ganz selbstverständlich aufgewachsen mit diesem Formenkanon, hat ihn
gewissermaßen mit der Muttermilch aufgesogen. Eine weitere Bilderfahrung, die
sich in Nordirland zwangsläufig einstellt, sind die murals, die Wandbilder, in
denen diesseits und jenseits der sogenannten Friedenslinie an historische und zu
schlagende Schlachten erinnert wird.
Brian Mullan, war fasziniert vom Reichtum der Formen im Book of Kells. Und es drängte ihn, sie zusammenzuführen mit Motiven anderer Kulturen und seinem eigenen Formenvokabular. So entstanden die spirituellen wie poetischen Blätter. Da sind zum einen an Jugendstil, einen Gustav Klimt erinnernde Verknüpfungen von Dekor und Figur. Dann die samtfarbenen zart geschwungenen Gebilde, aus denen sich bei genauerer Betrachtung Menschenwesen, Vögel, Fisch und Kuh herauslösen. Außerdem gibt es auch Höhlenbilder, mit denen der Künstler sich in letzter Zeit vor allem beschäftigt.
Beate Lemcke

Jack Pakenham: Belfast/Berlin-Scrolls
(Eröffnung im Februar 2003)
"The street explodes within my head" - "Die Straße explodiert in meinem Kopf"
ist die erste Zeile aus einem Gedicht von Jack Pakenham und war auch der Titel
seiner Ausstellung in der Galerie "caoc", wo ich 1992 erstmals der Malerei des
Künstlers aus Belfast begegnete. Seither habe ich ihn noch zweimal in
Deutschland getroffen - als er mit einem Eintagestrip nach Berlin für ein paar
Stunden dem unruhigen Moloch seiner Heimat entkommen wollte. Und einmal in einer
Diskothek in Kassel, wo der Endfünfziger mit seinen Backflips, seinen Salti
rückwärts, eine coole Techno-Gemeinde das schwitzende Staunen lehrte. Ich
besuchte ihn alle paar Jahre in seinem Belfaster Atelier, daselbst das letzte
Mal vor gut einer Woche.
Der Mann ist älter geworden, und die Pumpe hat ihn nicht nur einmal spüren
lassen, wie es ist, wenn sie ihre Dienste versagt, aber, verdammt - ein
"verrückter Hund" ist er geblieben. Jedenfalls sah ich ihn Ende Januar im
angesagtesten Belfaster Blues-Club trotz gegenläufiger medizinischer Ratschläge
wieder - Rad schlagen.
Zu den weit verbreiteten Klischees über Irland gehört jenes von der visuellen
Blindheit der Iren. Eine nähere Beschäftigung mit der Kunstszene im Süden wie im
Norden Irlands widerlegt das, wenngleich Dichtung und Musik immer die größere
Bedeutung hatten.
In Nordirland, wohin man trotz des seit 1994 bestehenden Waffenstillstands mit
Sorge blicken muß, hinterließ der seit 1968 dominierende gewalttätige Alltag
tiefe Narben. Der Begriff "Troubles" wurde zur schönfärbenden,
bagatellisierenden Umschreibung dafür.
Freilich war die Frage, wie man als bildender Künstler auf die politische
Situation, den von gewalttätigen Auseinandersetzungen, von Terrorakten und
religiöser Polarisierung gezeichneten Alltag reagieren kann, äußerst
kompliziert. Zu naheliegend die Versuchung des bloßen Dokumentierens, zu schmal
der Grat zwischen Kunst und Propaganda. Das Dilemma der Künstler wurde nicht
einfacher durch die soziale Isolation, ihre ökonomische Misere, ganz zu
schweigen von der schwierigen Situation an einem Standort mit nur
fragmentarischer Ausstellungs-Infrastruktur.
Zu den Künstlern, die auf ganz individuelle Weise den äußeren Verhältnissen
beizukommen suchten und suchen, durch die Findung universaler Symbole für das
Leiden, die Einordnung des Mikrokosmos Nordirland in das Weltganze mit seinen
gärenden Konflikten gehört Jack Pakenham.
Geboren 1938 in Dublin verbrachte er die meiste Zeit seines Lebens in Nordirland. Notgedrungen immer auf Tuchfühlung mit der sich dort abspielenden Tragödie. Mitte der 70er Jahre trat "Freddie", eine Bauchredner-Puppe, die er seinem Sohn gekauft hatte, in die Bildwelt des Jack Pakenham. Mit dieser Figur mit dem mal verlogenen, mal arglosen Grinsen, dem Körper mit den ungelenk sich in groteske Posen begebenden, mal fragilen, mal wild um sich knüppelnden Gliedmaßen war ein kraftvolles Symbol für Täter wie Opfer gefunden. Die Puppe durchspielte das Ulster-Szenario in wechselnden Rollen. Pakenham ergreift in seinen Bildern nicht vordergründig Partei und verführt so auch den Betrachter nicht dazu, sich allzu schnell auf die eine oder andere Seite zu schlagen. Zurück bleibt eher ein Beobachter, der sich wundert und den graut. Ist es doch derselbe Mensch im Wortstamme des holden Versprechen Menschlichkeit, der sich hinreißen läßt, im Dienste der Menschheit Kriege zu führen und Haß zu schüren. Darin mag ein gewisser Fatalismus und Pessimismus liegen. Dennoch - Pakenham läßt nicht ab vom Menschen. Auf seinen Scrolls, den Bild-Bändern blitzen Ausschnitte auf aus dem unendlichen Spektrum dessen, was das Menschenwesen ausmacht. In Pakenhams Zuwendung zum Menschen steckt eine Zuversicht, die gebeugt, aber nicht gebrochen werden kann. Hoffnung, projiziert auf das Individuum und das gesellschaftliche Wesen mit gestalterischen Fähigkeiten und sozialer Kompetenz.
Beate Lemcke

Gerry Gleason: Fragments of a Life
(Eröffnung im November 2002)
Eine vor reichlich 10 Jahren entstandene Zeichnung des Belfaster Künstlers
Gerry Gleason - eines von rund 120 Blättern in seinem "Little Book of Ireland"
(Hommage an das Book of Kells) - diese Zeichnung zeigt ihn als Clown,
jonglierend mit Jojos, die jederzeit verletzende Schleudern zu werden drohen.
Flehentlich schreien die Augen dieses Kindmanns alle Qual heraus: die
Verletztheit, die Angst, die Enttäuschung. Ein Schleier von
Zusammenbruchspsychose verhängst das visionäre Licht einer Zukunft über der
Unruheprovinz Ulster. Paranoia ist hier keine Krankheit, sondern eine
Alltagserscheinung, verbreitet wie Deutschlands Schnupfen im November.
Nur in den Touristikbüros ist die Welt heil. Die Grüne Insel bietet was - da
können sich die literarisch Aufgeschlossenen auf die Spur jener Poeten machen,
die ihrerzeit von den heimischen Hütern der Moral mit Abscheu und Verbannung
bedacht wurden. Da gibt es KUNST, Konsum, Zerstreuung satt. Derweil mögen
Ewiggestrige sich zum Marschieren formieren, oder es detoniert mal wieder ein
Sprengsatz in Belfast, und ein Augenzeuge schätzt die Schäden an Menschen und
Sachen vorsichtig auf ungewiß...
Für den Belfaster Maler Gerry Gleason, dessen Bilder wir heute präsentieren
können, war die Arbeit auf Leinwand und Papier immer mehr denn Zerstreuung ein
Befreiungsschlag, Quell der Hoffnung in noch so trostloser Zeit. Da sind
Visionen skizziert, blitzen Ideen auf, finden Heiterkeit und Melancholie ihren
Platz und Leben und Tod. Für zwei der Arbeiten hat er den Berliner Maler Volker
Mehner als Komplizen gewinnen können - vielleicht entdecken Sie's.
Ich freue mich, hier im Laden eine Zeit mit diesen Blättern verbringen zu
können, denn sie leben von einer Energie freisetzenden kraftvollen visuellen
Poesie. Die Szenen, Skizzen, Bilder sind Fragment - so wie das Leben selbst
Fragment ist.
Beate Lemcke

Volker Mehner: Digging - Graben.
Holzschnitte und Übermalungen zu Gedichten von Seamus Heaney
(Eröffnung im März 2002)
"Ein Werk von lyrischer Schönheit und ethischer Tiefe, das die Wunder des
Alltags und die lebendige Vergangenheit hervorhebt" wurde geehrt, als Seamus
Heaney 1995 den Literaturnobelpreis bekam. So jedenfalls stand es in der
Verleihungsurkunde für die hoch angesehene Auszeichnung.
Hierzulande war der
Dichter, 1939 geboren in Ulster, Sproß einer bäuerlichen, katholischen Familie,
nicht sehr vielen bekannt. Das hat sich mit weiteren in deutscher Sprache
verlegten Essay- und Gedichtbänden geändert. Außerordentlich beeindruckend finde
ich sein leidenschaftliches Engagement für die Autonomie der Poesie, seine
intellektuelle Schärfe und Tiefgründigkeit im Nachdenken über Kunst und Macht,
wie sie unter anderem zum Ausdruck kommen in den Essay-Bänden "Die Herrschaft
der Sprache" und "Die Verteidigung der Poesie". Da sitzt einer so gar nicht im
Elfenbeinturm, bringt aber auch nicht moralinsauer sein Gutmenschentum bei jeder
passenden und unpassenden Gelegenheit unter die Leute, wozu ein anderer
Preisträger sich gerne verleiten lässt...
In seinen Oxforder Vorlesungen verteidigt Heaney die Poesie gegen die
politische Vereinnahmung. Gerade in Zeiten gewaltsamer politischer
Auseinandersetzungen koste dies viel Kraft. "Wonach ich mich sehnte", sagte er
in seiner Rede zur Preisverleihung, "war nicht unbedingt Stabilität, aber ein
aktives Entkommen aus dem Treibsand des Relativismus, nach einer Form, Poesie
ohne Angst und Abbitte würdigen zu können."
Heaneys Lyrik ist nicht leicht zu übersetzen. Sie wurzelt tief in der
keltischen Tradition und im Irischen. Über die gälische Sprache und Literatur
schrieb er: "Unsere kehlige Muse / wurde vor langer Zeit schon zerdrückt / von
der Stabreim-Tradition". Dem setzt Heaney sein "Digging" entgegen, er betreibt
das Dichten als "Graben mit der Feder ".
Graben - "Digging", so das gleichnamige Gedicht aus seinem ersten Lyrik-Band,
steht nicht nur den meisten Auswahlbänden voran, es ist eine Art Leitprinzip für
die dichterische Arbeit von Seamus Heaney.
"Between my finger and my thumb
The squat pen rests; snug as a gun.
Under my window, a clean rasping sound
When the spade sinks into gravelly ground:
My father, digging.…"
Heaney wendet sich der körperlichen Arbeit von Vater und Großvater zu, wie sie
Torf stechen und Kartoffeln lesen. Er endet mit der stoßseufzenden Gewissheit es
ihnen nicht gleich tun zu können, stattdessen bestellt er sein Feld mit den ihm
eigenen Mitteln:
"But I've no spade to follow men like them.
Between my finger and my thumb
The squat pen rests.
I'll dig with it"
Doch um ein Mann wie sie zu sein, fehlt mir der Spaten/
An Daumen und Finger schmiegt sich sehr/
Stämmig die Feder/
Mit ihr werde ich graben.
Mit seinen Mitteln gräbt auch der Maler Volker Mehner. Ein Bewunderer der
Dichtung von Seamus Heaney, ließ er die Inspiration in kraftvolle Holzschnitte
fließen, die er teilweise aufkaschierte und überarbeitete.
Mehner kommt aus dem Erzgebirge, wurde mit der Holzschnitt-Tradition groß.
Ohne in Ehrfurcht vorm altwürdigen Handwerk zu erstarren nutzt er die Kraft und
Geltung, die der reduzierten Form und der Klarheit der Motive entspringt. Für
Volker Mehner ist der Holzschnitt ein Medium der Antiaufklärung. Er
mythifiziert und mystifizert, arbeitet bewußt über das Haptische, das Sinnliche,
wie diese Technik es zu vermitteln vermag.
Mit der Überarbeitung der Drucke und Frottagen, der Kombination malerischer
und grafischer Elemente und der Einbeziehung von Schrift, beschreitet Mehner
einen Weg, der die Tradition zwar aufgreift aber doch ein ganz eigener ist.
Seine Bilder sind intuitiv erfaßbar und gleichwohl intellektuell, sprechen Sinne
und Geist an.
Darin zumindest sind sie den Arbeiten Heaneys sehr nahe.
Beate Lemcke

Mary Canty: Dia Dhuit Uibh Ráthach. Malerei
(Eröffnung im September 2001)
Landschaftsmalerei aus Irland - das lässt an rauhe Schönheit denken, an
Wolkenspiel am Firmament, an regenverhangene Himmel über schattigen Tälern,
sanfte Hügel, weite Torfebenen, aufgetürmte Steinwälle, Schafe. Und an Grün,
sehr viel Grün. Dafür ist das Emerald Island, die smaragdene Insel, schließlich
berühmt. Schon wenn man es im Original sieht, kann es verdammt kitschig
werden..., und erst auf Leinwand und Karton gebannt...!!
Die Bilder der in Dublin lebenden Künstlerin Mary Canty sind eine Hommage an
die atemraubende irische Landschaft. Mit dem Touristen werbenden Klischee von
der grünen Insel hat das freilich wenig zu tun. Es sind vielmehr durch das
Leben, die Erfahrung gebrochene, in der Abstraktion den Gegenstand höhende
Ansichten.
In ihrer Berliner Ausstellung stellt Mary Canty eine Reihe von Gemälden aus,
die kürzlich während eines Besuchs im Künstlerdorf auf der Inveragh Halbinsel
(Uibh Ráthach) entstanden.
Was enthält sie dem in der Erwartung irischer Landschafts-Malerei
befürchteten Bedienen von Irlandromatik?
Es ist ihre betörende Sinnlichkeit und enorme Kraft, die der Wahrhaftigkeit, dem Echten der entdeckten und verinnerlichten Landschaft entspringt. Für mich ist Mary Canty damit so etwas wie eine Botschafterin ihres Landes, der Natur - der Natur an sich. Sie nähert sich ihr mit wachem Interesse, behandelt sie spürbar als Partner. Nicht mit der ignoranten Draufsicht des die Natur beherrschenden, sich unterwerfenden Menschen. Sondern mit Respekt. Das, so glaube ich, könnte ein Geheimnis der ungewöhnlichen Intensität dieser Bilder sein.
Beate Lemcke

Gary Shaw: Private View
(Eröffnung im März 2001)
Als ich den Maler Gary Shaw das erste Mal in seinem Belfaster Atelier
aufsuchte, ich glaube 1998, da war ich rechtschaffen ergriffen und heftigst
verwirrt im Angesicht dieses Konvoluts kleiner bunter Bilder. Ich wußte nicht
gleich, was es war, aber etwas daran brachte Saiten in mir zum Klingen. So
folgten ein zweiter und dritter Besuch, bei denen ich die Atelierwände von immer
mehr dieser kleinen Schätze bedeckt sah. Über fünfhundert Ölgemälde, allesamt
gerade mal von Postkarten-Format, müssen es schließlich im Januar diesen Jahres
gewesen sein, die da dicht an dicht bis unter die Decke des 25 Quadratmeter
großen Raumes hingen.
Ein betörender Anblick.
Da war das Gastspiel in Berlin schon verabredet.
Gary Shaw kommt aus Australien, vor Jahren hat es ihn aus Gründen einer
Freundschaft und von Abenteuerlust nach Belfast verschlagen. Ausgerechnet! mag
man da denken. Er ist ein Wanderer, ein Spieler, ein Suchender. Und daß er sich
da im Kreise seiner Künstlerkollegen in Nordirland, als Charakter unter
Charakteren gewissermaßen, wohlfühlt, ist nichts als die Wahrheit.
Die Palette der Farben, derer Gary Shaw sich bedient, ist umfänglich und
durchaus bizarr, was vielleicht auch mit seiner etwas anderen Art zu Sehen zu
tun hat, die landläufig mit farbenblind beschrieben wird.
Auf dem von Wettleidenschaft beseelten irischen Eiland kommt man am Thema
Pferderennen kaum vorbei. Doch nicht Wetteinsätze, nicht Reiter noch Roß
interessierten Shaw. Sondern die Jockey-Dresses. Shirts in bestimmten
Farbkombinationen mit grafischen Mustern. "Hillbilly", "Whatadeal" und "Mr No
Man" sind somit mittelbare Inspirationsquelle der hier vorgestellten Arbeiten.
Eine andere ist die Landschaft.
Da läßt die handflächengroße Malerei an die
überraschend steil sich auftürmenden Bergketten des Nordens denken und an sanft
geschwungene Täler, die dramatischen Wolkenszenarien am stets in Bewegung
befindlichen Himmel.
Pink, rot, türkis, violett, blau und grün treffen flächige Gebilde, Kreise, Sterne, Streifen und Rechtecke aufeinander. In der Form streng abgegrenzt, doch inhaltlich korrespondierend. Auf vielen Bildern ist die dicke Farbschicht so strukturiert, daß sich ein Relief auf der Malhaut erhebt. In ihrer Üppigkeit an Farben und Formen mag die Malerei zuweilen chaotisch und schrill anmuten. Doch bleibt ohne Zweifel, daß eine starke poetische Kraft sie beseelt. Und da liegt wohl der Schlüssel für die Wirkung, von der ich vorhin sprach. - Die Bilder sind verinnerlichte Realität, künstlerisch ausgeworfen als Abstraktion. Im Wahrnehmen durch den Betrachter, gebrochen an seinen eigenen Naturerfahrungen und durch sein Empfinden und Erinnern werden sie gleichsam rückverwandelt ins Gegenständliche.
Beate Lemcke

14.08.-31.10.2004
Steffi Delaney (Galway): Malerei und Zeichnungen
15.1.-30.4.2004
Gerd Adloff: Iren, Porträtfotografien
25.09.-20.11.2003
Johnny O'Caerr: Images of Ireland, Fotografien
31.7.-14.9.2002
Benjamin Bulb: What I see - Was ich sehe, Malerei
8.6.-21.7.2002
Sean Hannon: Ireland my first and only Love. Fotografien
19.5.-30.8.2001
Gerd Adloff: Limerick - auf den Spuren von Frank McCourt(Fotografien)
17.11.00-15.1.2001 Jack Pakenham (Belfast): Head-Lines, Malerei
4. 11. 2000
Volker Mehner. Irr-ische Zeichnungen
Sept./Okt. 2000
Petra Schramm, Landschaften, Guachen
6.6.-31.7.2000
Irische Ansichten. Noel O`Callaghan.Malerei, Hanna
Pfeifer Fotografie
1.4.-5.6.2000
Olaf Thiede. Pastelle
19.2.-27.3.2000
Gerry Gleason, Martin McParland, Jim McKevitt "Ein Bilderbrief"
27.11.99-17.2.2000
Volker Mehner: Irr-ische Zeichnungen
Herbst 1999
Irische Fotographien Beate Lemcke
Frühjahr 1998
Tony Bartely: Love and Anger
18.10.-3.12.97
Michael Herrmann. Arbeiten auf Papier
9.5.-31.8.97
Just for fun. Tücher von B. Lemcke
sowie Ausstellungsgast im WC Flur Herr D. Buchelt (Fotographie)
20.3.-7.5.97
Petra Schramm: Landschaften
30.1.-19.3.97
Tony Bartely (Belfast): Love and Anger
7.11.96-29.1.97
Helga Kaffke: Irisches Fenster. Miniaturaquarelle
6.9.-24.10.96
Michelle Lloyd (Newry/Frankfurt Oder): Hundstage – Dogdays. Malerei und Zeichnungen
18.7.-4.9.96
Andre P. (Solingen): Künstlermappe zu „Dubliner“ von James Joyce
30.5.-17.7.96
Peter Brasch (Berlin): Bilder
28.3.-29.5.96
Olaf Thiede (Potsdam): Irische Impressionen. Pastelle
8.2.-27.3.96
Editionen und Multiples irischer Künstler (Gallerie caoc)
30.11.95-7.2.96
Neun Künstler aus Belfast. Arbeiten auf Papier
28.10.-29.11.95
Michael Herrmann (Berlin): Irland. Fotografien
27.9.-27.10.95
Gereon Inger (Bielefeld): Stempeledition zu „Ulysses“ von James Joyce
19.8.-26.9.1995
Veit Hofmann (Dresden): Künstlerbuch zu „Anna Livia Plurabelle“ von James Joyce
| Erstellt am 17.3.1999, zuletzt geändert am 5.11.2009 |